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Freitag, 21. September 2018, 22:27

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Mehr als Elektra und Salome: INGE BORKH

Zitat von »Gregor« Um welchen Film handelt es sich hier denn? Lieber Gregor, diese Dokumentaion verbirgt sich als Bonus mit dem Titel "Skizze eines Lebens" auf dieser DVD, die auch als Blu-ray im Handel ist: Die Sache ist etwas verwirrend, weil es den Hauptfilm "Richard Strauss uns seine Heldinnen" auch ohne den Bonus, in dem Inge Borkh wohl einen ihrer letzten Auftritte vor der Kamera hatte, gibt. Hier hat er den englischen Titel "Richard Strauss and his Heroines". Alles klar? Ich liebe diese ...

Freitag, 21. September 2018, 21:59

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Karel Ancerl - die GOLD Edition- eine Retrospektive

Lieber Norbert, Deine Worte lese ich sehr gern. Danke.

Freitag, 21. September 2018, 21:13

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Karel Ancerl - die GOLD Edition- eine Retrospektive

Zitat von »Norbert« Mit der DGG-Aufnahme, die tatsächlich stellenweise übersteuert ist (ibs. im "Tuba mirum"), lernte ich das Requiem kennen und lieben. Diese Aufnahme hat daher einen besonderen Stellenwert in meinem Herzen, aber unterm Strich bin ich sogar geneigt, der Aufnahme aus Berlin den Vorzug zu geben. Ich habe sie zwar schon etwas länger nicht mehr gehört, aber klangtechnisch gefällt mir die Einspielung aus 1964 besser als die frühere (1959) aus Prag. Auch habe ich Peter Schreier und T...

Freitag, 21. September 2018, 07:23

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Donizetti: Otto mesi in due ore

Lieber Erich, Andreas Ommer führt in seinem - wie ich finde - sehr zuverlässigen Verzeichnis der Operngesamtaufnahmen zwei Mitschnitte: Aufnahme: 12.7.1999, live, Montpellier Spieldauer: 134'23 (7'30, 54'31, 33'30, 38'52) Dirigent: Enrique Diemecke Orchestre Philharmonique de Montpellier Languedoc- Roussillon Latvian Radio Chorus Vilnius Chorleitung: Sigvards Klava Kommentar: Mischfassung, stark gekürzt Product Code: Actes Sud AD 124 (2 CD) Rollen und Sänger Alterkan: Jérôme Varnier Count Stanis...

Donnerstag, 20. September 2018, 11:19

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Das Spiel mit den Opernrollen

Auf den Abbe von Chazeuil folgt Ludmila (oder Ljudmila) aus "Ruslan und Ludmila" von Glinka. https://www.youtube.com/watch?v=BbEW4J9DUSU

Donnerstag, 20. September 2018, 10:19

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Tristan und Isolde - Niedersächsisches Staatstheater Hannover - Premiere 16.09

Zitat von »Amfortas08« Noch ein kleiner Hinweis: Sie erfolgte im Niedersächsischen Staatstheater Hannover. Ich verstehe Amfortas so, dass er auf die Überschrift dieses Threads hinweisen wollte, die ich auch etwas irritierend fand. Ansonsten hat uns Christian einen sehr plastischen Bericht geschrieben.

Donnerstag, 20. September 2018, 10:01

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Das Spiel mit den Opernrollen

Auf das A der Esmeralda lasse ich die Arminda aus Mozarts "La finta giardiniera" (Die Gärtnerin aus Liebe) folgen. In dieser Aufnahme in deutscher Sprache - die Fassung wurde angeblich von Mozart höchstselbst autorisiert - singt Jessye Norman das edle Fräulein aus Mailand. Ich schätze die Einspielung auch wegen Werner Hollweg als Graf Belfiore. https://www.youtube.com/watch?v=yJAmntrh4NY

Dienstag, 18. September 2018, 19:13

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Ring-Inszenierung in Minden

Zitat von »Rheingold1876« Muss man denn immer zugegen gewesen sein, um sich ein Urteil zu bilden? Es sei mir gestattet, mich selbst zu zitieren, um nicht missverstanden zu werden. Ich meinte das ganz allgemein und nicht nur bezogen auf eine "Götterdämmerung" in Minden oder eine Aufführung an einem anderen Ort. Manchmal kann man auch nicht dabei gewesen sein, weil ein Ereignis zu lange zurückliegt oder an einem fernen Ort stattgefunden hat, der einem nicht so einfach zugänglich war und ist. Dann...

Dienstag, 18. September 2018, 18:02

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Ring-Inszenierung in Minden

Zitat von »Helmut Hofmann« Will sagen: Für mich ist das eine Kritik, die ihr Urteil über diese Inszenierung der "Götterdämmerung" hinreichend begründet. Sie als "fanpostartig" abzutun, scheint mir unangebracht. Gar gerne würde ich freilich erfahren, wie jemand, der die Aufführung erlebt hat - also Caruso etwa - , das sieht. Unsereiner kann eine solche Kritik eigentlich nur unter formalen Gesichtspunkten beurteilen. Zitat von »Helmut Hofmann« Die Hinweise auf das Hier und Heute sind freilich ehe...

Dienstag, 18. September 2018, 16:08

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Ring-Inszenierung in Minden

Auf der Seite des Wagner-Verbandes Minden kann der bewusste FAZ-Artikel kostenlos gelesen werden. Wenn ich allerdings lesen, dass die "Götterdämmerung" "unverkennbar in der Jetztzeit angesiedelt" ist, die Nornen "die heraufdämmernde Katastrophe aus Runen, Chiffren und Algorithmen auf ihren Tablets" lesen und den Mannen ein Kasten Bier "zur Erfrischung" gereicht wird, bin ich noch nicht überzeugt, dass Minden von nun an "zur obersten Riege der Wagner-Spielstätten" gehören soll. Mir ist der Beitra...

Dienstag, 18. September 2018, 09:08

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Franz Liszt: Dante-Symphonie

Den leise verklingenden Schluss, den ich vorziehe, wählte auch György Lehel in dieser Einspielung, die mir sehr gut gefällt. Sie ist von großer Klarheit und Schönheit im Magnificat, das mir immer wie die Ankunft im Paradies vorkommt. In diesem Stück tritt Liszt - wie ich es empfinde - in seiner ganzen Einmaligkeit hervor. Deshalb bin ich Joseph dankbar, dass er uns wieder auf die Dante-Symphonie - und nicht nur auf sie - gebracht hat, die ich seit Jahren nicht gehört hatte. Warum nur? Ich habe ...

Sonntag, 16. September 2018, 23:44

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Gleich zweimal "Elektra"

In jüngster Zeit sind mehrere interessante Live-Dokumente mit Ludmila Dvorakova aufgetaucht. Dazu gehören zwei "Elektra"-Mitschnitte. In Graz hatte sie 1973 ihre einzige Elektra gesungen in einer Neuinszenierung von Harry Kupfer. Dem Vernehmen nach soll sie sich im Monolog versungen haben, was ich nicht tragisch finde. Sie hat es wohl als böses Omen verstanden und die Rolle nie wieder gesungen. Schade, denn ich hätte sie gern selbst damit gehört. In diesem Mitschnitt ist der Patzer korrigiert: h...

Sonntag, 16. September 2018, 22:59

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Das Spiel mit den Opernrollen

Nun also wieder ein A. Es bietet sich Anna, die Kammerjungfer aus "Intermezzo" von Richard Strauss an. Sie wird gleich zu Beginn des Werkes von ihrer Hausherrin als "dumme Gans" heruntergeputzt. In dieser filmischen Version von 1963 aus München unter der Leistung von Joseph Keilberth wird die Rolle von Gertrud Freedman gestaltet: https://www.youtube.com/watch?v=MSenGiFLYJs

Sonntag, 16. September 2018, 22:46

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

HÄNDEL, Georg Friedrich: SOLOMON

Die hier schon genannte Aufnahme ist mir neulich für ein Geringes auf einem Flohmarkt in die Hände gefallen. Es war ehr ein ganz beiläufiger Kauf, mit dem ich keine gesteigerten Hoffnungen verband. Zudem hielt ich den den Dirigenten Heinz Rögner, den ich noch selbst habe erlebt, nicht unbedingt für einen Händel-Sachwalter. Weit gefehlt. Ich bin ganz hingerissen von der opernhaften Einspielung in deutscher Sprache aus dem Jahr 1981, die noch nicht den HIP-Regeln folgt, was durchauis nach meinem ...

Sonntag, 16. September 2018, 08:37

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Roberto Benzi

Lieber Joseph, danke, dass Du Roberto Benzi ins Spiel bringst. Den hatte ich ganz aus den Augen verloren. Zitat von »Joseph II.« Seine Rollen in den Spielfilmen "Prélude à la gloire" (1950) und "L'Appel du destin" (1953), wo er sich selbst spielt, brachten ihm zusätzliche Popularität ein. Wenn ich in den Tiefen meines Gedächtnisses krame, dann wird mir auch dieser Aspekt wieder deutlich. "L'Appel du destin" lief in Deutschland unter dem Titel "Konzert in Venedig". Als Kind hat mich der Film natü...

Sonntag, 16. September 2018, 07:11

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Das Spiel mit den Opernrollen

Zitat von »Caruso41« Da hänge ich Rembrandt van Rijn an, dem Paul von Klenau eine ganze Oper gewidmet hat. Obwohl sie in Stuttgart uraufgeführt wurde, ist sie in Deutschland gänzlich vergessen. Nicht so in Dänemark. Musikwanderer hat sie in unserem Opernführer vorgestellt! Das ist verdienstvoll, da Klenau selbst in Pipers Enzyklopädie nicht vertreten ist. Dabei ist die Musik höchst reizvoll. Klenau hält an der Tonalität fest, entwickelt aber eine eigene Abart der Zwölftontechnik. Oft lässt er d...

Samstag, 15. September 2018, 09:02

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Das Spiel mit den Opernrollen

Zitat von »Hans Heukenkamp« Es geht also mit einem F weiter. Dann greife ich rasch zu und bringe den Statthalter Friedrich aus Richard Wagners "Liebesverbot" in Position. In dieser Aufnahme aus Frankfurt singt Michael Nagy diese Gestalt, die mit dem Karnevalsverbot quasi ein Liebesverbot durchsetzen will - um die eigenen fiesen Absichten zu verfolgen: Das Werk ist nach meiner Auffassung ungemein packend. Vieles, was sich in den Werken des so genannten Bayreuther Kanons erst würde zeigen, ist hi...

Dienstag, 11. September 2018, 09:59

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Werner Hollweg (1936 - 2007)

Stimmt genau, lieber nemorino. Zu seiner Geburtsstadt hat er auch immer Kontakt gehalten. Er ist dort verschiendentlich auch bei Konzerten aufgetreten. Davon hat sich einiges erhalten.

Sonntag, 9. September 2018, 21:41

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Werner Hollweg (1936 - 2007)

Lieber Carlo, es rührt und freut mich ungemein, dass Du einen neuen Versuch unternimmst, Werner Hollweg aus der Versenkung zu holen. In mir hast Du schon mal einen aufmerksamen Leser. Ich bin ganz erschrocken, dass mein Beitrag zum Thema schon wieder mehr als zwei Jahre alt ist. Die angeführten Dokumente habe ich auch - mit Ausnahme des "Rusalka"-Films, der mir nur als Tonspur vorliegt. Ich frage mich, wie es zu der bezirren Besetzung als Jäger kam. Du kannst mir das doch gewiss erklären. Als mi...

Sonntag, 9. September 2018, 20:56

Forenbeitrag von: »Rheingold1876«

Ring-Inszenierung in Minden

Es gibt nach Steigerungsmöglichkeiten: Mir berichtete einer, der dabei war nach der GÖTTERDÄMMERUNG, die uns auch Caruso eindrucksvoll beschreibt, er habe in den letzten zehn Jahren Wagner nie bedeutender und erfüllter erlebt und erfahren als in Minden. Das Haus habe sich damit künstlerisch in eine Reihe mit Bayreuth, Berlin, Met und Scala gestellt. Und da Caruso beispielsweise die Rheinfahrt seit Kempes Zeiten "nicht mehr so fröhlich voran-stürmend" gehört hat wie unter Beermann in Minden, will...