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Sven Godenrath

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1

Sonntag, 1. Dezember 2013, 14:47

Süsser die Glocken nie klingen - Weihnachts-CDs im Überblick

Und mal wieder steht Weihnachten vor der Tür und die große Frage, welche von meinen CDs möchte ich mir denn zu diesem Fest gern zu gemüte führen.
Die letzten drei Jahre fiel meine Antwort hier sehr eindeutig aus, bitte keine.
Da ich beruflich mit immer dem gleichen Gedudel im Geschäft gequält worden bin und nach etlichen Juhuu Rufe von irgendeiner amerikanischen Eldertraut während einer Schlittenfahrt, gab mir das dann für die Weihnachtsstimmung endgültig den Rest.
Sechs Tage die Woche dreimal pro Tag der gleiche nervige Song, das grenzt schon an Folter.
Nach meinem ersten lieblichen "Süsser die Glocken nie klingen" hier der zweiter Teil, diesesmal allerdings mit einem größeren Anteil an populären Sängern, die ich für erwähnenswert halte.

Fangen wir hier gleich mit einem Castinggewinner an, auf den ich schon einmal verwiesen habe, meine ich zumindest.
Es handelt sich hierbei um David Archuleta, der während einer American Idol Staffel abend für abend immer wieder durch eine erstaunlich musikalische Sensibilität auffiel.
Damit war dann allerdings nach seinem Sieg und dem erscheinen seines ersten Albums schluß und es wurde mit fortlaufenden Veröffentlichungen auch nicht besser, kurz um leider alles Aufnahmen für die Halde.
2009 dann sein Album Christmas from the heart, und hier läuft er endlich wieder zu seiner ursprünglichen Form auf.
Modern aufbereitet, spannend serviert und er entwickelt hier wiederum ein Gefühl für Text und Musik, was ihn ursprünglich einmal ausgezeichnet hat, ich fürchte allerdings das dieses ein einmaliger Ausrutscher bleiben wird.
Ein anderer junger Mann gewann in Englang erst X- Faktor und zwei Jahre später Popstars to Operastars, auch er zeichnete sich im Verlauf dieser Staffel als Künstler mit guten interpretatorischen Qualitäten aus, seine erste CD ( bekannter Titel The Klimb ) war dann auch gelungen, nach dem zweiten Sieg allerdings schien er das vertrauen in seine natürliche stimmliche Begabung verloren zu haben und es wurde mehr gehaucht als gesungen, auf seiner dritten CD kehrte allerdings das vertrauen offenbar doch wieder zurück, denn diese gelang deutlich besser.
Die Rede ist von Joe McElderry der 2011 dann Classic Christmas vorlegte u. a. mit einem Duet mit Rolando Villazon, seinem Mentor während der Staffel P. to O.
Die Stimme selber klingt ein wenig Androgyn.
Sehr gefühlvoll, nicht zu verwechseln mit schmalzig, leider aber nicht ganz so " aufregend " wie die von David Archuleta, auch hier wir einem eine schöne Stunde mit weihnachtlichen Klängen bereitet.
Eine zweitplazierte legt dieses Jahr jetzt bereits ihre 2 Weihnachts CD vor, ihre erste hieß the Gift und stammt aus dem Jahr 2010.
Bei ihrem ersten Auftritt waren ihr noch die Lachsalven aus dem Publikum sicher als sie mit einer unmöglichen, wohl typisch englischen, verunglückten Dauerwellenfrisur und einem weniger apart anmutendem Aufzug die Bühne betrat und im nicht mehr ganz junglichem Erscheinungsbildes verkündete ihr großen Vorbild sei Elaine Paige ( Weihnachts LP leider verunglückt auf Grund ihrer zu Hart klingenden Stimme ) und so würde sie auch gern singen.
Nachdem sie dann aber I've Dream a dream sang lachte keiner mehr.
Auf ihren zweiten CD klingt sie kuriosenrweise dann auch deutlich jünger ( geschäzte 25 Jahre alt ) als noch auf ihrer ersten.
Gemeint ist Susan Boyle die ihr schönes Programm, Perfect Day, Hallellujah ( Leonard Cohen ), Don't dream its over, The first Noel, O holy night, Away in the Manger ansprechend serviert.
Ebenfalls ein wahrer Hörgenuß ist die Weihnachts CD mit Eileen Farrel, die auch hier mehr als deutlich macht, das man als Opernsängerin Weihnachtlieder nicht mit aufgeblähten Brustkorb, als stünde Isolde oder Turandot auf dem Programm, singen muß.
Leider nicht neu sondern lediglich neu zusammengestellt aus den Alben A Christmas Album von 1967 und Christmas Memories von 2001, das Album The Classical Christmas Album mit Barbra Streisand.
Eine schöne Zusammenstellung wo Titel wie I'll be Home..., The Christmas Song, I wonder As I Wonder, O little Town... und White Christmas selbstverständlich nicht fehlen.
Es folgt ein Weihnachtssambler mit dem Titel Frohe Weihnachten, hier hören wir Anna Prohaska mit O du fröhliche (mit Adoro), Leise rieselt der Schnee, O holy Night, Maria durch ein Dornwald ging und Stille nacht, dazwischen erfreut uns dann Adoro noch mit O Tannenbaum, die Ausburger Domspatzen, Daniel Hope (Wohl mir das ich Jesum habe; Bach: Largo ma non tanto mit Albrecht Meyer) und dem Deutsches Kammerorchester Berlin, kingt doch leider eher nach gutgemeint, eine schöne CD für den Adventskaffee oder wei Herr Bohlen sagen würde, stört die Mutti nicht beim bügeln.
1999 legte Yvonne Kenny mit dem Adelaide Smphony Orchestra die CD A Christmas Gift vor mit 5 Australien Christmas Charols, When A Child is born, Little drummerboy, First Noel, Cantique de Noel und The Coventry and Sussex Carols.
Eine wunderschöne Produktion die hier wohl leider gänzlich unbekannt sein dürfte, erschienen bei ABC, ein muß.
Bei der Produktion von A Swingy Christmas von Christian Elser, muß leider gesagt werden, man muß nicht immer auf jeder Hochzeit tanzen, und auf dieser bitte schon gar nicht.
Zu den gelungeneren Weihnachtsergüssen darf auch die CD Carols & Christmas Songs mit Bryn Terfel gezählt werden, dieser erfreut uns hier mit White Christmas, El Nacimiento (Duett Rolando Villazon), O holy Night und zwei Duette mit Catrin Finch zum einen Silent Night und zum anderen What Child is this.
Das Programm gibt er interessanterweise als Doppel CD zum besten, wo er das gesamte Programm auf CD Nr. 2 in walisisch singt, dieses Programm ist dann überschrieben mit dem Titel Welsh Bonus Disc, allein deswegen lohnt sich die Anschaffung dieser Aufnahme.
Die Weihnachts CD mit Celine Dion kann nur Fans der Sängerin empfohlen werden, für solche die es werden wollen, werden es nach diesem Hörgenuß mit Sicherheit nicht, hier empfielt sich eher die CD Deux, gleiches gilt auch für die Weihnachts CD mit Micheal Crawford, sterenslangweilig.
Harry Connick jr. hat im Laufe seiner ich glaube es müßten jetzt schon an die dreizig Jahre sein 3 Weihnachtsalben vorlegt (Harry for the Hollidays, When my Heart finds Christmas und What A night).
Um es einmal ganz unvoreingenommen zu sagen, empfehle ich kurzer Hand alle drei, weil dieser Mann als Interpret einfach zu den besten aktuellen Jazzmusikern gehört, die es momentan gibt.
Als wahrer Hörgenuß entpuppte sich übrigens eine Weihnachts CD von Finlandia mit dem Titel Joululauluja auf der Kim Borg, Jorma Hynninen, Martti Talvela u. a. Weihnachtslieder auf finnish zum besten geben, eine schöne CD die Aufnahmen stammen aus den Jahren von 1950 - 1983.
Eine interessante Weihnachts CD der Camerata London mit dem Titel Christmas Album vereinigt die Stimen von Pavol Breslik, Dmitri Korchak, Sylvia Valayre, Dante Alcala, Rodney Clarke, Mihoko Fujjimura, Wookyung Kim aus dem Jahr 2007 hier werden das Cantique de Noel, The Snow Maiden, What Child is this, Pechka, Plegaria dios te salvew Maria, The three kings, Stille Nacht und Mille cherubini in coro ansprechend dargeboten.
Ebenfalls sehr schön zwei Weihnachtsprogramme aus der Dresdner Frauenkirche von 2007 mit Christine Schäfer ud Simon Keenleyside und von 2010 mit Magdalena Kozena, Thomas Hampson und Sol Gabetta.
Positive überrascht hat mich Kathrine Jenkins mit ihrem 2012 weihnachtsalbum This is Christmas Come what may ( duett mit Placido Domingo ), Hark..., Angels from..., Deck the Halls, in dulci jubilo, Away i the Manger und Oh Come o come Emmanuel ( es handelt sich hierbei mit nichten um eine Hymde auf Herrn Brug ).
Hier entwickelt ihr doch recht dünner Sopran eine Weichheit und Überzeugungskraft die den Titeln eine wundersame tiefe verleihen, auch hier macht es wirklich freude diesem Album zu lauschen.
Von einem anonym bleibenden Orchester ansprechend begleitet, kein nullachtfünfzehn Gedudel.
Aled Jones welcher mittlerweile sein zweites Weihnachtsalbum vorgelegt hat, veröffentlichte 2004 The Christmas Album, auch hier wurde der weihnachtliche Charakter der einzelnen Stücke, Candlelight Carol, The Angel Gabriel, The little Road to Behtlehem und Silent Night ( duett mit Harley Westenra ) wunderbar herausgearbeitet.
Eine CD die man wundervoll an einem Kaminfeuer genießen.
Die dezente orchestrale Begleitung runden dieses gut interpretierte Programm wunderbar ab.
Auf einer vierer Cd Box wurde jetzt auch das Weihnachtsalbum von Connie Francis neu aufgelegt.
Sie singt hier zum Beispiel White Christmas, Winterwonderland, I'll be home.., Have Yourself.., Adeste Fideles und The Lords Prayer.
Eine CD Box ( Connie Francis Eight classic Albums; es gibt auch bereits einen zweiten Teil, bei Real Gone Music ) welche unter anderem noch die Alben, The Exiting Connie, sings italien Favorites, sings spanish and latin American Favorites.

Sven Godenrath

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2

Mittwoch, 4. Dezember 2013, 23:48

Süsser die Glocken nie klingen ( 3. Teil )

2010 nahm Juan Diego Florez seine CD Santo auf, auf welcher er uns neben einer wunderbaren Fassung von Cantique de Noel noch das Allelula von Fux, das Domine Deus aus Rossinis Petite Messe solennelle, das Qui tollis vom gleichen Komponisten aus seiner Messa di Gloria, die Kyrie aus Ramirez Misa Creolla, Schuberts Ave Maria und das Adeste fedeles deliziös zubereitet serviert.
Auch Jussi Björling hat eine kaum zu überbietende Fassung des Cantique de Noel für die Nachwelt aufgenommen.
Alfie Boe hat bis heute immerhin einen Weihnachtschlager aufgenommen, nämlich Have yourself a merry little Christmas, zu finden auf seiner Alfie CD.
Für einen Film nahm Rolando Villazon die Weihnachsklassiker Adeste fedeles und Stille Nacht auf, zu finden auch auf seiner Doppel CD Viva Villazon, es klingt ganz nett, aber man muß sie nicht unbedingt gehört haben.
1977 nahm Elly Ameling ihre CD Kerst met Elly Ameling auf.
Ihre Stimme klingt perlend und frisch und auch wenn sich eine gewisse weihnachtliche Atmophäre hier beim hören nicht so ganz einstellen will, so gehört diese CD dennoch zu den Aufnahmen die man gehört haben sollte, da sie ein Programm beinhaltet das nicht auf jeder CD zu hören ist.
Hier ein paar kurze Beispiele: Sweet was the song, Ecce nova gauduía, L'appel des bergers, Noel pour l'ampour de Marie.
Am Klavier wird sie von Dalton Baldwin begleitet, des weiteren hören wir Toyohiko Satoh luit, George Szende altviool, Albert de Klerk orgel und Met Strijkkwinkel twee hoorns.
2005 nahm die Sopranistin Eva Urbanova ihrer CD Vánocni Sen auf, ein Programm wo sie das Cantique de Noel leider schlecht fokussiert singt, die Stimme klingt wenig charmant und vor allem unstet, etwas sich durch die gesamte CD zieht.
Begleitet wird sie vom Moravska Filharmonie Olomouc unter der Leitung von Frantisek Preisler.
2001 startet Dawn Upshaw unter dem Titel Christmas with chanticleer featuring special Guest Dawn Upshaw.
Sie singt auf dieser CD: This is the truth sent from above, Es ist ein Ros entsprungen, Spanish Carol und Stille Nacht.
Die Stimme von Dawn Upshaw ist bekanntermaßen ein wenig speziell, durch ihre kluge Auswahl jedoch ist diese CD durchgehend hörenswert, zumal hier auch wieder Lieder auf dem Programm stehen wie Today the Virgin, Noel nouvlet, Huron Carol und Mary and the Baby ( ein Medley ), welche nicht auf jeder CD zu hören sind.
Aus der Reihe Concerte di Natale ( Weihnachtskonzerte aus dem Vatikan ) liegen mir drei Aufnahmen vor.
Die Beste, eine doppel CD wird bereits nicht mehr produziert, hier hören wir zum Beispiel Maggie Reilly, Des'ree, Montserrat Caballe, Angelo Branduardi, Randy Crawford, José Feliciano, Ami Steward, Mercedes Sosa, Alfredo Kraus und Andrea Bocelli.
Eine Stimmungsvolle doppel CD, die ich uneingeschränkt empfehlen kann.
Auf einer zweiten hören wir Dionne Warwick im Duett mit Felicia Weathers, Miriam Makeba, Dee Dee Bridgewater, Bryan Adams, Sasha und Alejandro Sanz.
Trotz der großen Namen will sich hier aber bei mir ein weihnachtliches Gefühl nicht so recht einstellen, verglichen mit der voran gegegangenen Doppel CD wirkt diese leider etwas blaß.
Die dritte trägt den Titel Paddy Moloney Silent Night, A Christmas in Rom.
Hier hören wir Montserrat Caballe, Sissel, The Chieftains , Zucchero und The Harlem Gospel Choir und auch diese CD ließ mich leider etwas kalt..
Für Historienfreunde von großen Interesse dürfte eine CD aus dem Verlag The Radio Years sein, Christmas 1944, the Complete Broadcast of the Commond Performance Christmas Show, mit Bob Hope, Xavier Cugat, Jimmy Durante, Danny Kaye, Judy Garland, Dianah Shore, Spencer Tracy, Dorothy Lamour und einigen mehr.
Eín absolutes muß in jeder Sammlung, auch wenn man sie vielleicht selten hört, sie stellt in meinen Augen ein wertvolles historisches Dokument dar.
Auf Alexander O'Neil Weihnachtsausgabe My Gift to you finden wir u. a. Sleigh Ride, Our first Christmas, Little drummer boy, The Christmas song.
Sie ist gesamt betrachtet eine stimmungsvolle WEihanchtslieder Darbietung, man sollte allerdings die total versemmelt Fassung des Klassikers Little drummerboy überspringenden.
Wer Weihnachten auf plattdeutsch genießen möchte, dem kann ich die Godewind CD Wiehnacht achterm diek ans Herz legen, hier werden tradionelle und moderne Weihnachtslieder aufs angenehmste vermischt.
Wer es lieber weihnachtlich in alter amerikanischer Tradition mag, dem empfehle ich die Weihnachtsplatte Christmas greetings from Percy Como oder aber Bing Crosby mit Christmas in Killarney, , Faith of our Fathers, It's beginning to look like Christmas, I'll be home for Christmas, White Christmas, seinen Duetten mit Rosemary Clooney Silvers Bells und It came upon a midnight String, oder Rudolph.., O come.., God rest.. und Christmas Feeling im Duet mit Frank Sinatra.
Nicht zu vergessen Merry Christmas und Jingle Bells im Duett mit den Andrew Sisters.
Auch Louis Armstrong ist immer ein plus für einen gelungenen Weihnachtsabend, besonders seine Christmast in New Orleans, White Christmas und Zat you Santa Claus bieten einem hier die richtige Stimmungsgrundlage.
Ebenfalls ein Gewinn stellt Frank Sinatra mit seinen Weihnachtsklassikern dar, sei es jetzt White Christmas, die vorab erwähnten Duette mit Bing Crosby, Senta Claus is coming to town, Adeste fideles, Have yourself a merry little Christmas, It came upon a midnight clear oder seinem Christmas dreaming.

Sven Godenrath

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3

Montag, 16. Dezember 2013, 23:35

Süsser die Glocken nie klingen ( 4. Teil )

Karita Mattila hat in den letzten Jahren schon öfter bewiesen, das sie sehr genau weiß wie man populäre Musik interpretieren muß ( Fever 2007 ).
Leider hat sie aber auch bewiesen, das sie weiß wie man es nicht machen sollte ( Wonderful 1995 ).
2002 erschien ihr Karita's Christmas Album, mit den lateinischen Fassungen von Schubert und Bach/Gounods Ave Maria und unter anderem O holy Night und Stille Nacht in finnischer Sprache.
Begleitet wird sie von Chorus Catherdral Aboensis und dem Turku Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Pertti Pekkanen.
Eine Weihnachts CD bei deren Genuß man so richtg in weihanchsstimmung kommt, ein absolutes muß zu den Feiertagen.
Den großen Durchbruch erzielte Claire Rutter von einigen Jahren an der ENO als Aida, einen der gößten Tiefpunkte folgte dann kurz drauf in eben dieser Rolle in der Royal Albert Hall, wo sie neben drittklassigen Solisten gepaart mit einem langatmigen Dirigat das diesen Namen nicht verdient in einer netten Inszenierung mit ihren guten Namen herhalten mußte.
2003 erschien ihre CD Hallé Christmas Classics unter der Leitung von Carl Davis.
Hübsch arrangierte Weihnachtslieder, O holy Night, the first Noel, Jingle Bells, Nativity Carols und andere, die einem leider alle obwohl gut interpretiert, kalt lassen.
Unter den wirklich herausragenden männlichen Musicals Stars als da wären, Ramin Karimloo, Michael Crawford und Michael Ball, nahm auch letzterer 1999 das Weihnachtsalbum Christmas auf.
Auch dort begegnen uns die ewigen Klassiker O holy Night, Ave Maria, When a child is born, Driving home for Christmas u. a.
Ich kenne ca vier CDs von diesem Sänger und finde sie alle einmalig langatmig, hier allerdings schient er mal gefühlsmäßig bei der Sache gewesen zu sein.
Die Stücke werden, so erweckt es den Eindruck zu Orchesterbegleitung dargeboten und es wird so gesungen, das einem auch hier der Gedanke der Weihnacht nicht fremd bleibt.
Pünklich zu Weihnachten erschien die CD One Chance von Paul Potts als Christmas Edition, um aber hier nicht zu übertreiben wurden auf einer Bonus CD lediglich die Stücke O holy Night, Silent Night, Ave Maria und Panis angelicus nachgereicht.
Als ich mit einem Bekannten dieses Machewerk ohne den Weihnachtsteil zum Ersten mal mit einem Beipackschreiben erhielten mit dem Schriftzug : Diesen tollen Tenor müßt ihr unbedingt hören, glaubten in den ersten Sekunden an Andrea Bocelli in den darauffolgenden an eine Parodie.
Zwei Title weiter und diese musikalische Katastrophe flog aus dem CD Spieler.
Bei dem Weihnachtspezial muß man sagen liegt die Trefferquote was die Noten anbelangt leider auch nicht höher.
Es gibt eine hübsche Klavier und Orchesterbegleitung, einen nett anzuhörenden Kinderchor und über allem liegt diese Stimme, die mich an den Leierkastenspieler am Hauptbahnhof erinnert,
Wenn es eine Cassette wäre, hätte man noch dem Band die Schuld geben können, hier ist es aber eindeutig die Stimme die leiert.
Paul Potts schmiert und leiert sich nicht nur durch die gesamte erste CD sondern auch noch durch dieses Weihnachtslieder ensemble.
Bei dem Stück Silent Night all is bright, sehnt mach sich tatsächlich nach der zweiten Flasche Glühwein, oder das sich jemand erbarmt und vom Sofa hüpft um diesem Grauen ein Ende zu bereiten.
Beim Ave Maria von Bach/Gounod war das schönste noch das 16 sekündige Vorspiel, dann setzte leider diese, nein ich weigere mich hier von Stimme zu sprechen.
Positive sei noch seine ausgesprochene Textsicherheit zu erwähnen, er läßt wirklich keine einzige Strophe aus.
Aus Jesu wurde hier übrigens Jähähähähäsu ( ich hoffe jetzt kein hä unterschlagen zu haben ).
2007/ 2008 nahm die Mezzospranistin Angelika Kirchschlager ihr Weihnachtsalbum sings Christmas Charols auf.
Einmal abgesehen vom dem herunter geleierten Stille Nacht, singt sie hier berückend schön untern anderem What Child is this, In the bleak midwinter, O Holy Night, Vom Himmel hoch oder auch das Christkindleins Wiegenlied.
Der Höhepunkt aber auf dieser CD ist der sogenannte Bonustrack, hier singt sie das Bereite dich, Zion einfach betörend und ergreifend zugleich.
Die englische Musikzeitschrift BBC Music veröffentlicht schon seit einigen Jahren immer wieder sehr geschmackvoll arrangierte Weihnachts CDs
So gab es z. B. 1995 die CD Musik zur Weihnacht, festliche Musik aus ganz Europa wo Musik aus Schweden, Frankreich, Deutschland ( Leipziger Thomanerchor ), Portugal, Polen, Dänemark und Großbritannien geschmackvoll und ansprechend aufbereitet.
2002 hieß diese CD dann Christmas around Europa und umfaßte Aufnahmen mit dem Slovenia Chamber Choir, dem South West German Radio Orchestra of Kaiserslautern, dem Finnish Brass Symphony mit Lilli Paasikivi Mezzosopran, dem Sine Nomine, Concerto Polacco und Anna Mikolajczyk Sopran, dem Rilke Ensemble und Anna Ibarra Sopran, Gregorio Poblador Bariton und dem RTVE Chorus und dem Symphony Orchestra.
2003 hören wir dann Musik von Respighi , Britten: A boy was born und von Honneger: Une cantate de Noel, ein absoluter Höhepunkt in der Veröffentlichungsgeschichte dieser Reihe.
2010 dann eine CD mit dem Rodolfus Choir und unter anderem mit Stücken von Kenneth Leighton, Philip Radcliffe, William Byrd, John Tavener und Chris Chivers.
2011 dann In Dulci Jubilo, Beautiful Christmas Chorals von Walton, Poulenc und Howells gesungen von Choir of Gomville & Calus
2012 sangen sich dann Laubidus in unser Herzen mit Stücken von Frankl Ferko, Samuel Scheidt, Jens Klimek und viele Traditionelle Gesänge.
2013 dann Vaughan Williams, Britten und Mathis hier vorgetragen von den BBC Singers und Richard Pearce bzw. Stephen Farr an der Orgel.
Alle hier erwähnten Chor CDs stellen ein absolutes muß unterm Weihnachtsbaum dar, um in die richtige Weihnachtsstimmung zu kommen.

Sven Godenrath

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4

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 16:22

Süsser die Glocken nie klingen (5. Teil)

Schon seit einigen Jahren bevölkern Tenöre, Countertenöre oder auch sogenannte Sopranistinnen die Castingshows.
Einige minder begabte (singen mit 2 Stimmen), andere wiederum weise eine noch geringere Begabung fürs singen auf.
Die aus der letzten Gruppe fliegen gleich, andere werden von Dieter Bohlen und dem Rest der Bagage euphorisch gelobt: " Ich war total berührt",oder aber:" ich wollte nicht mehr weinen, aber hier mußte ich es wieder."
Offengestanden ich auch, aber aus anderen Gründen.
Die aus der letzten Kategorie kommen meist in die Endrunde oder aber gewinnen Brittains got Talent.
2013 traf es nun Richard und Adam, ersterer besitzt für populäre Musik eine angenehm klingende gebrauchstenor Stimme ( Bocelli läßt grüßen, aber immer noch eine Klasse besser als Paul Potts ), Adam besitzt eine gut durchgebildete Baritonstimme, unangestrengt im Forte und hörbar gut geführt, hier könnte ein guter Lehrer noch einiges herausholen.
Einer erfolgreiche Karriere als Opernsänger dürfte danach nur noch wenig im Wege stehen.
Die erste CD kann mit Einschränkung empfohlen werden und wegen des großen Erfolges wurde auch gleich die CD The Christmas Album nachgelegt.
Hier wird zwar stellenweise mit Imbrunst in der Simme aber eben leider nicht im Herzen gesungen.
Uninspirierend und langweilig, glücklichweise dauert dieses Machwerk keine 40 Minuten.
1995 erschien Christmas with Ramon Vargas.
Leider klingt die Stimme über die gesamte CD etwas angestrengt und nicht frei in der Höhe, auch fehlt es der Stimme an Glanz.
Das was diese CD dennoch hörenswert macht ist zum einen das Programm in welchem er Auszüge aus dem Oratorio de Noel von Saint-Saens, dem Weihnachtsoratorium von Heinrich Friedrich Müller, Por el valle de roses von Miguel Bernal-Gimenz und natürlich die Klassiker Adeste Fideles, O Holy Night, Panis Angelicus, Ave Maria ( Bach /Gounod und Stille Nacht singt.
Zudem ist er hier auch gefühlsmäßig sehr angagiert.
2010 folgte dann die zweite Weihnachts CD von Aled Jones, diesesmal unter dem Titel Aled's Christmas Gift.
Auch hier erwartet uns wieder eine dezente Orchestrierung und auch diesesmal stellt Aled Jones wie gewohnt seine Stimme in den Dienst der Sache, hier singt er In the Bleak Midwinter, Away in a Manger, Rocking Carol, O little Town of Bethleham. Silver Bells und the First Noel.
2003 erschienen unter dem Titel One Wish - The Hollyday Album, Whitney Houstons musikalische Weihnachtsgrüße.
Auch wenn stellenweise die Noten nicht genau fixiert, sondern soulmäßig hin und her schwanken, ist es doch im Großen und Ganzen eine gelungene Weihnachtsvorstellung, besonders wenn man sich den Vergleich mit noch lebenden sogenannten Soulsängerinnen vor Ohren führt, wo permanent an der Melodie vorbei gehaucht und geeilt wird.
Töne können auf diesen Machwerken stellenweise nur noch erahnt werden.
Wundervoll ihr Arangement zu O holy Night, hier ist sie die einzige populäre Sängerin, die den Vergleich mit Patti La Belle nicht zu scheuen braucht, sondern wirklich ebenbürtig bestehen kann.
Kraft, Ausdruck und vor allem es wird auch glaubhaft gemacht, daß das gesungene auch gefühlt wird.
Das Duett mit ihrer Tochter klingt sehr ambitioniert und doch etwas zu gewollt gefühlig, leider der schwächste Titel auf der ganzen CD.
Auch mit dem little Drummerboy sieht es nur unwesentlich besser aus.
Ein weiterer Höhepunkt, wenn das permanente herumgeeier nicht wäre, ist ihre Interpretation von I'll be home for Christmas.
Man wünscht sich zwar nicht, daß sie doch noch absagen würde, aber wie schon erwähnt dieses permanente herumgeeiere um die richtigen Noten herum kann auf Dauer etwas nerven und zerstört die eigentliche Wirkung des ansonsten sehr schönen Songs.
Gut gemeint aber leider auch nicht mehr.
Deck the halls kommt im morgen Kinder wird es was geben Rythmus gepaart mit karibischen Anklängen und leider auch viel zu schnell daher.
Hier vepufft der gute Wille für ein weihnachtliches Gefühl schon im Ansatz.
Silent Night nahtlos angefügt im gleichen Rythmus, hat hier gute Chancen einen Preis für die schlechteste Fassung dieses Titels zu gewinnen.
Richtig schön wird es dann wieder mit Have yourself a mary litte Christmas, fast im a cappella Stil begonnen. Doch nach knapp einer Minuten setzt das restliche musikalische Instumentalensemble ein und macht somit diese wunderbare zu beginn erzeugte Atmosphäre zunichte.
Manchmal ist eben weniger einfach mehr.
Das gleiche Spiel erleben wir bei O come Emanuel.
Wundervoller Beginn und nach einer Minute ist alles wieder dahingarafft worden.
Zum Ende dann findet sie wieder in ihre gewohnte Form, "Who would imagine a King" wird wundervoll gefühlvoll vorgetragen und Joy to world gleicht einem grandiosen Happyning.
Hier wird man zu einer Gospelveranstalltung eingeladen, wo man aus vollem Herzen mitsingen möchten.
Selten wurde dem Charaker dieses Stückes so entsprochen wie auf dieser CD, die Freude schwappt hier förmlich über.
1995 legte Luther Vendross, es gibt mittlerweile mehrere Weihnachts CDs, sein Album This is Christmas vor.
Auch dieses Album gehört zu jenen wenigen Aufnahmen, die ein positives Beispiel dafür abgeben, daß man als Soulinterpretet dennoch den richtigen Tonfall für ein Weihnachtsalbum treffen kann.
Zu hören sind hier eine gelungene Fassung von This is Christmas, Have yourself a merry little Christmas und O come all ye Faithful.
Aber auch modernere Stücke wie The Mistletoe, Every Year, every Christmas und im Duett mit Darlene Love I listen to the Bell fanden ihren Weg auf dieses Album.
Kleinere Ausrutscher mindern das Hörvergnügen nur unwesentlich.

Am Rande sei hier übrigens noch erwähnt, ein Besuch vor zwei Tagen bei Saturn gab mir hier die Bestätigung, das 90% aller von mir in den Teilen 1 - 5 aufgeführten CDs nicht direkt im Geschäft erhältlich sind.
Sie müßten aber voraussichtlich bestellbar sein.
Wen wundert es da noch, daß viele gleich im Internet bestellen, dort sind meines Wissens fast alle Aufnahmen auf Abruf verfügbar und werden dann auch noch direkt bis vor die Haustür gebracht.
Wer sich so mutwillig ein Geschäft entgehen läßt, dem ist dann leider auch nicht mehr zu helfen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sven Godenrath« (19. Dezember 2013, 17:54)


Figarooo

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5

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 16:45

Bitte! Bitte! Bitte!

Was haben wir nur verbrochen, dass wir derart fehlerhaft geschriebene Beiträge von dir ununterbrochen zu lesen bekommen?

Bitte besorg dir ein Rechtschreibkorrektur-Programm, am besten eines, das auch die Grammatik berücksichtigt!

Vielen Dank!
Liebe Grüße,
Figarooo

Strano Sognator

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6

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 16:59

Bitte! Bitte! Bitte!

Was haben wir nur verbrochen, dass wir derart fehlerhaft geschriebene Beiträge von dir ununterbrochen zu lesen bekommen?
Tja, lieber Figarooo, religiös kann man das schon begründen. Das ist sicherlich eine der Strafen, die man als erbsündiger Erdenbürger schon hinieden zu erleiden hat. Insofern nimm dein Schicksal an und akzeptiere das Leid.
"Tatsachen sind die wilden Bestien im intellektuellen Gelände." (Oliver Wendell Holmes, 1809-94)

rolo betman

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  • »rolo betman« ist männlich

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7

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 17:46

nun, ich denke mal, es wird keiner gezwungen, solche Postings zu lesen. Der, der es tut, darf sich nicht beschweren, er sei dazu genötigt worden und das Lesen des Textes als 'Strafe' bezeichnen. Ich muss aber zugeben, das mir der Begriff 'Masochismus' durch den Kopf geistert, der doch wohl einige dazu veranlasst, sich solch lange Texte zu Gemüte zu führen.

Ich habe es da gut - ich habe früher schon einmal geschrieben, dass Postings von über 3 Zeilen zu anstrengend sind, und so werden Sven's Ergüsse von mir gnadenlos ignoriert. Leider? Zum Glück? Wer weiß ...
Der Mutter die mich nie geboren, habe ich heute Nacht geschworen,
ich werde ihr eine Krankheit schenken, und sie danach im Fluss versenken.
Rammstein

teleton

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Registrierungsdatum: 10. Dezember 2004

8

Donnerstag, 19. Dezember 2013, 17:52

Hallo Figaroooo und Strango,

mich interessiert das Thema Weihnachts-CD jetzt nicht so ausserordentlich, dass ich hier einen Beitrag schreiben würde. Ich habe meine ca 5-6 W-CD´s und damit bin ich bedient.
;) :D Ausserdem habe ich eine rein Instrumentale, die mir von allen die Liebste ist. :baeh01:

:!: Aber ich möchte hier anerkannt wissen, das sich Sven richtig Mühe gibt mit seinen bisher 5 Weihnachts-Musik-Beiträgen. Und ich finde es für das Thema völlig unerheblich, wenn sich mal ein paar Tipp-Fehler einschleichen.
:evil: Es wäre sinnvoller gewesen bei wirklichem Interesse an dem Thema darauf entsprechende sinnvolle Antworten zu geben, statt über TIPP-Fehler zu lamentieren und dadurch den Thread quasi zu zerstören !


---> Dieser Beitrag kann nach 1 Woche von der Moderation gerne wieder gelöscht werden, um eine sinnvolle Beitragsfolge nicht zu behindern, denn er hat auch nicht wirklich etwas mit dem vorgesehenen Thema zu tun.
Gruß aus Bonn, Wolfgang

Sven Godenrath

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9

Donnerstag, 26. Dezember 2013, 22:51

Süsser die Glocken nie klingen ( 6. Teil )

1966 nahm Doris Day ein Weihnachtsalbum auf, daß zu jedem Weihnachtsfest unbedingt dazugehören sollte.
Sie singt dort unter anderem Silver Bells, I'll be home for Christmas, Let it Snow, Winterwonderland und White Christmas.
Die Titel sind alle hervorragend arrangiert und mit den richtigen Gefühl in der Stimme vorgetragen.
Ebenfalls sehr geschmackssicher, wenn man vom Ave Maria und Feliz Navidad einmal absieht, ist das Christmas Album von Michael Bublé.
Hier werden Klassiker wie It's beginning to look.., Santa Claus is coming...,Jingle Bells und White Christmas im alten Gewande hervorragend arrangiert und gesanglich dargeboten.
Michael Bublé besitzt eine gutklingende Stimme, dieses erweist sich häufig auf seinen anderen CDs als Makel, da er sich zu sehr auf den Klang seiner Stimme verläßt, anstatt eine schlüssige Interpretation vorzulegen.
Hier jedoch geht seine Rechnung zu 100 % auf.
Das zweite Weihnachtsalbum von Katherine Jenkins My Christmas, ist leider eine Enttäuschung ihre dünne Stimme die stellenweise an einen Knabensopran erinnert, vermag hier leider so gut wie keine weihnachtslichen Geühle hervorzuzaubern.
Trotz des schönen Programmes: O holy Night, Panis Angelicus, Silent Night, The Prayer, Ave Maria ( Caccini ), Sancta Maria, Hallelujah und dem Ave Maria ( Bach / Gounod ) leider ein Schuß in den Ofen.
Auch um das zweite Weihnachtsalbum von Susan Boyle Home for Christmas ist nicht besser bestellt.
Dort hätte sie lieber bleiben sollen, anstatt diese CD einzuspielen.
Ihre Stimme klingt hier leider eine Spur zu altjüngferlich.
Ein schönes Programm wie: O come all ye faithfull, Little Drummerboy, I'll be home for Christmas, When a child is born und dem Christmas song.
Dieses Album wurde wohl leider etwas zu hurtig herunter geholzt um noch rechtzeitig auf dem Gabentisch plaziert werden zu können.
Es gehört besser dadrunter.
Für die BBC nahm Russel Watson das Stück Let it Snow auf, zu finden auf der CD Russel Watson the Platinum Collection.
Leider nur etwas für Fans, es mangelt hier am richtigen Feeling.



Die Beiträge wurden zu einem Thread zusammengefügt; das Thema ist für "Allgemeine Klassikthemen" ohnehin etwas grenzwertig, daher reicht m.E. ein Thread, zumal es keine offensichtlich bessere Abteilung im Forum dafür gibt. Aber 5-6 Einzelthreads scheint mir doch etwas übertrieben. MOD JR